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Eine Reise in die Welt der Schlaginstrumente: Das Trommelprogramm für alle Schulstufen


Trommeln für Schulen in München
Trommeln für Schulen in München


Das Format Eine Reise in die Welt der Schlaginstrumente ist ein Trommelprojekt-Angebot für alle Schulstufen. Die Schulklassen haben die Wahl zwischen vier verschiedenen Trommelprogrammen. Für jede Zielgruppe wurde ein eigens zugeschnittenes Trommelprogramm entwickelt.

Die positive Wirkung vom Trommeln ist wissenschaftlich erwiesen, da Musik verschiedene kognitive Fähigkeiten miteinander verknüpft. So kann dieses Trommelprojekt in differenzierten pädagogischen und sozialpädagogischen Handlungsfeldern eingesetzt werden. Das Trommeln in der Gruppe fördert die soziale und emotionale Bildung und beeinflusst positiv die Gemeinschaftsentwicklung.

In der Jugendarbeit kann das Musizieren zur Selbstfindung beitragen und präventiv akuten Krisensituationen vorbeugen. In der Interkulturellen Arbeit sind gerade Trommelprojekte ein Begegnungsfeld der Kulturen: es geht dabei um die ernsthafte Beschäftigung mit der Musikkultur des eigenen Landes und des Herkunftslandes der Migranten und Immigranten. Mit Hilfe dieses Trommelprojektes können Schüler/innen mit Beeinträchtigung oder Behinderung in die praktischen Aktivitäten der Klasse inkludiert werden und Musik kann dazu beitragen, dass psychosoziale Kompetenzen erworben werden. „Das Musizieren in der Gruppe trainiert gleichzeitig Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Eigeninitiative, Zuhören können, Konzentrationsfähigkeit, Selbstdisziplin und Kreativität."

Das Trommeln kann auch in der musiktherapeutischen Arbeit förderlich sein. Rhythmus gibt Struktur: der Trommler formt und strukturiert durch den Rhythmus seinen Zeitraum, und „es entstehen Ansätze zu einer dynamischen Strukturierung auch der erlebten, inneren Zeit."


Nicht zuletzt macht das Trommeln einfach Spaß und das Projekt ist als unvergessliches Erlebnis für die gesamte Klassengemeinschaft gedacht.



1.)Eine Schnupper-Reise in die Welt der Trommeln und Kleininstrumente

Zielgruppe: Schüler/innen im Alter von 8 bis 14


Die Schüler/innen werden erstmals in die vielfältige Welt der ethnischen Schlaginstrumente eingeführt und lernen die traditionellen Trommeln von Westafrika (Djembe und Dundun), Kuba (Congas und Bongos) und Brasilien (Timbau) kennen. Sie erfahren wie und aus welchen Materialien die einzelnen Trommeln gebaut sind und natürlich wie diese klingen. Sie lernen alles über deren Herkunft und Geschichte und über die Hintergründe dieser Musikkultur. Dabei üben sie sich in leichten Rhythmen und rhythmischen Spielen.

Außerdem lernen die Schüler/innen besondere Klang- und Kleininstrumente wie Kalimba, Balafon, Handpan, Tamani, Udu Drum, Cuica, Pandeiro, Tamborim, Shekere, Agogo, Claves, Cowbell, Rainmaker, Windchimes, Rasseln aus Natur- und Recyclingmaterialien kennen und erforschen deren Einsatzmöglichkeiten und Klänge.




2.)Cajon bauen/bemalen und Kleininstrumente basteln

Zielgruppe: Schüler/innen im Alter von 9 bis 19


Das Programm Cajon bauen und bemalen versteht sich als fächerübergreifendes Projekt. Die Schüler/innen bauen unter der Leitung des Referenten die peruanische Trommelkiste Cajon. Das Schlaginstrument wird aus aus einem Holzbausatz zusammengeleimt. Zum Einsatz kommen Werkzeuge wie Hammer und Schraubendreher, wobei das theoretische Fachwissen aus dem Bereich des Handwerks in die Praxis umgesetzt wird.

Nach dem Bau der Cajon wird das Instrument bunt bemalt. Bei der Farbgestaltung des selbstgebauten Schlaginstrumentes setzen sich die Schüler/innen mit der Farb- und Kunstwelt auseinander und können ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Anschließend werden besondere Kleininstrumente wie Rasseln oder Drum Brushes aus Natur- und Recyclingmaterialien gebastelt.





3.)Cajon spielen

Zielgruppe: Schüler/innen im Alter von 9 bis 19


Die Schüler/innen befassen sich mit der Herkunft und der Geschichte der peruanischen Trommelkiste Cajon und lernen Sitzstellung, Schlagtechnik und den Umgang mit den Drum Brushes.

Das Programm besteht vorwiegend aus dem Einstudieren von Rhythmen und Breaks aus Peru, Brasilien, Santo Domingo, Kuba und Guinea. Begleitet werden auch einige moderne Musikstücke aus den Bereichen Chillhop, Lo-Fi, Jazz-Hop und Nu-Jazz.



4.)Djembe und Dundun spielen

Zielgruppe: Schüler/innen im Alter von 15 bis 19


Die Djembe stammt aus Westafrika, genauer gesagt aus jenen Ländern, die zwischen dem 13. und 15.Jh. zum Mali-Reich gehörten und heute unter den Namen Guinea, Mali, Burkina Faso, Elfenbeinküste und Senegal bekannt sind.


In dieser Projektwoche befassen sich die SchülerInnen mit der Perkussionsmusik von Westafrika. Die TeilnehmerInnen lernen die Geschichte und die anthropologischen Hintergründe, insbesondere der Tradition Malinké kennen.

Erlernt werden die Schlagtechnik der Djembe und die rhythmische Verzahnung mit den Basstrommeln Dundunba, Sangban und Kenkení. Die SchülerInnen studieren gemeinsam mehrstimmige Polyrhythmen und Breaks aus Guinea ein und lernen die Kodexe der westafrikanischen Musik kennen. Sie erfahren alles über Aufbau, Handhabung, Fellbespannung, Fellwechsel und Pflege der Djembe.

Außerdem lernen sie andere spannende afrikanische Instrumente und deren Geschichte, Materialien, Einsatzmöglichkeiten kennen und erforschen die Klänge.


Dieses Trommel-Projekt ist ein Begegnungsfeld der Kulturen und fördert die emotionale und soziale Bildung sowie die positive Gemeinschaftsentwicklung: es gilt als unvergessliches Erlebnis für die ganze Klassengemeinschaft!



5.) Afrikanischer Tanz mit trommel-begleitung

Zielgruppe: ab dem Kindergarten




Musik und Tanz spielen in Westafrika eine wichtige Rolle und werden als eine Einheit gesehen. Die vielen Rhythmen dienen dazu, Ereignisse wie die Ernte oder Rituale zu zelebrieren. Das Zusammenspiel von Tanz und Musik ist kodifiziert und es ist der Djembefola (Djembespieler) der sich nach den TänzerInnen richtet und nicht umgekehrt, das heißt: der Tanz kommt vor der Musik. ​ In dieser Projektwoche begeben sich die SchülerInnen auf eine spannende Reise zwischen Rhythmus und Bewegung und arbeiten dabei mit zwei Referenten. Das Tanzprojekt wird von einem Griot, Tänzer und Kulturvermittler aus Westafrika geleitet. Der Percussionist begleitet die Tanzstunden und erklärt den SchülerInnen das Zusammenspiel zwischen den Tanzschritten und den Rhythmen. Eingelernt werden eine Choreografie sowie die dazugehörigen Lieder. In der Improvisation wird ein Freiraum geschaffen, um der eigenen Kreativität freien Lauf zu lassen. Es folgen spannende Anekdoten und Erzählungen aus der Geschichte des Mandinka-Volkes.


Dieses Tanz-Projekt ist ein Begegnungsfeld der Kulturen und fördert die emotionale und soziale Bildung sowie die positive Gemeinschaftsentwicklung: es gilt als unvergessliches Erlebnis für die ganze Klassengemeinschaft!


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